D12

D12 – Gewerbeareal, Landau (Pfalz)

Angestrebt wird ein möglichst niedriger Versiegelungsgrad der Flächen. So sind beispielsweise alle Parkplätze mit einem Rasengitterstein versehen um die Versickerung über das Erdreich zu gewährleisten. Das Witterungswasser der Dachflächen wird in dafür angelegten Retensionsmulden gesammelt und sukzessive dem Erdreich zugeführt. Die Haupterschließung wird von heimischen Baumarten gesäumt. Auf den Privaten Grünflächen sind kleinere buschartige Pflanzungen und mehrstielige Pflanzenund Baumarten vorgesehen. Hinzu den renaturierten Bereichen, um das gesamte Areal wird eine Mischung aus blühenden Obst- und Nussbäumen angestrebt, der vorhandene Baumbestand wird dabei erhalten und ergänzt. In der Mitte ist eine Nadelholzpflanzung vorgesehen, um eine prägnante und pflegearme Parksituation zu erzeugen. In den Verlängerungen der Straßen, welche die fußläufige Verzahnung mit dem renaturierten Grüngürtel bilden, sind differenzierte heimische Laubbäume in unregelmäßiger Setzung vorgesehen. Zusätzlich wird im westlichen Erweiterungsbereich ein Trimm-dich-Pfad der die Nord-Süd, sowie die Ost-West Verbindung für die Naherholungsbereiche am Birnbach und die Fußwege für Sportler, Wanderer und „Gassi-geher“ ausgebildet. Durch eine Rindenmulch-Streuung ist dieser Weg flexibel auf die Erweiterungszone anpassungsfähig und für bietet für die Nutzer wie beispielsweise Jogger optimale Bedingungen.

Die prägnante Stadtkante, welche im Gewerbegebiet D10 zum Autobahnkreuz hin ausformuliert wurde, wird aufgegriffen und mit einem markanten
Hochpunkt ergänzt. Dieser schafft Orientierung und bildet die Fernwirkung für den aus Karlsruhe kommenden Kraftverkehr. Er ist so positioniert, dass er die prägnante Stadtsilhouette Landaus, geprägt durch die Hochpunkte der Kirchen nicht beeinträchtigt, sondern im Gegenteil charaktervoll ergänzt. Von der Bundestrasse L509 wirkt er als scharnierartige Landmarke. Die Position ist wohl überlegt in unzähligen Studien auf das Weichbild der Stadt abgestimmt, um ihn kraftvoll aber dennoch feinfühligin Erscheinung zu treten zulassen. Die gesamte städtebauliche Komposition nimmt die bestehenden Strukturen auf und führt sie in eine präzise, auf die Peripherie abgestimmte, hochwirtschaftliche und funktionale städtebauliche Lösung. Die rund 22,5ha Nutzbauland werden mit einem hohen Grünanteil und harmonisch abgestimmten Straßenraum- Figurationen zu einem nachhaltigen Technologiepark mit Leuchturmqualitäten.

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